Kosten-Rechner für den Aufbau eine Onlineshops

Berechnen der Kosten eines Onlineshops

Was kostet ein Online-Shop? 25 t€
Sonderpreis jetzt nur 16,95 €

Seite im Aufbau

Kostenrechner-imBeitrag

Nein, mal ernsthaft: Was kostet der Aufbau eines Onlineshops?

Einen Rechner zum Berechnen der Kosten eines Onlineshops finden Sie hier natürlich nicht, aber eine Übersicht über die Kostenfaktoren, die es zu berücksichtigen gilt.

Jeden Tag aufs Neue beginnen Menschen einen neuen Onlineshop aufzubauen, mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Vielleicht wurden Sie gelockt durch Werbeaussagen wie: „Gründen Sie Ihre neue Existenz:
Jetzt kostenfrei Webshop eröffnen“ (=Originaltext aus einer Adwords-Anzeige). Und fast genau so viele Menschen sind täglich am Verzweifeln, weil Sie sich auf ein „Fass ohne Boden“ namens Onlineshop eingelassen haben.
Eines ist jedenfalls sicher: Es ist schlichtweg unwahr, dass man einen Onlineshop kostenfrei eröffnen kann.

Zu berücksichtigende Faktoren können sein:

  • Echter eigenständiger Shop oder nur ein an Plattformen angehängter Shop
  • Art der Produkte
  • Anzahl der Artikel
  • Selbstständiger Aufbau, oder Beauftragung von Dienstleistern
  • Größen-Ziel und Zeitspanne

Echter eigenständiger Shop oder nur ein an Plattformen angehängter Shop?

Man muss schon ganz zu Beginn wissen, wo man eigentlich hin möchte. Die Palette reicht von einem kleinen hobbymäßigen Nebenerwerb bis zum Global-Player-Multi. Sicher war es in den Anfangszeiten des Onlinehandels möglich mit einem einfachen kleinen Shop zu beginnen und nach und nach zu einer echten Erfolgsgeschichte zu werden. Doch diese Zeiten sind längst vorbei (es sei denn man hätte ein wirklich außergewöhnliches Produkt).
Wer heute ganz klein anfängt, hat im Prinzip keine Chance groß zu werden und wird vermutlich in absehbarer Zeit von den Großen auf dem Markt verdrängt werden.

HOBBY-SHOP
Wer nur ein wenig mitmischen möchte, der kann sich als Händler bei Plattformen, wie Amazon oder Ebay anmelden, oder etwa einen Shop benutzen, den eventuell sogar sein Telefonnetzanbieter kostenfrei bereit stellt. Hier kann man die Kosten überschaubar halten und zahlt nur die entsprechenden Gebühren. Gemeint sind damit nicht reine Privatanbieter, sondern tatsächlich Leute, die den Shop zumindest als Nebengewerbe betreiben möchten.

Die möglicherweise kostenfreie Shopsoftware von zum Beispiel Telefonanbietern funktionieren zwar, bieten aber in der Regel keine allzu großen Möglichkeiten. Wer mit solch einem Shop auch noch gefunden werden möchte, muss mit einigem Frust rechnen. Denn Gefunden werden bei Suchmaschinen bedeutet normalerweise auch eine notwendige Suchmaschinen-Optimierung durchführen zu müssen.
Die Suchmaschinen sind berechtigterweise stolz darauf, mit Ihren Rechenzentren die möglichst besten Ergebnisse anzuzeigen. Wer in seinem kleinen Shop einen 08-15-Artikel anbietet, mit einem schlechten Bildchen und darunter nur den Preis, der kann aus Sicht einer Suchmaschine kein so gutes Ergebnis erhalten, wie eine professionelle Darstellung, mit verschiedenen, guten Bilddarstellungen, zahlreichen Informationen über das Produkt und ggf. auch über den Hersteller, vielleicht sogar eigenen Testergebnissen und sinnvollen Empfehlungen.

Unseres Erachtens nach, ist man dann tatsächlich besser bedient, mit einer Anmeldung bei den Plattformen.
Natürlich bezahlt man dann etwa kleine Monatsgebühren, Kleinbeträge für das Einstellen jedes einzelnen Artikels und letztlich auch noch Verkaufsprovisionen, aber diese Kosten sind leicht kalkulierbar.
Im Übrigen wird man dort in der Regel auch gefunden, wenn man seine Artikel mit der richtigen (verständlichen) Bezeichnung in die richtige (von den Kunden gesuchte) Kategorie einstellt.
Tatsächlich kann man dort auch zahlreiche Verkäufe erzielen und zu beachtlichen Umsätzen gelangen, die weit über das Maß eines Hobbyshops hinaus gehen.
Aber die Konkurrenz ist dort enorm groß und wir würden uns nicht darauf verlassen, dass solche Absatzmärkte zukunftssicher sind. Nicht dass wir davon ausgingen, dass die Plattformen eines Tages verschwinden, oder nicht mehr funktionieren. Aber einerseits haben große Anbieter in der Regel bessere Einkaufsbedingungen, so dass diese günstiger Einkaufen können und trotzdem noch mehr verdienen, selbst wenn sie preiswerter anbieten. Andererseits ist es nicht Auszuschließen, dass die Plattform, die selbst ein Unternehmen mit Gewinnmaximierungsabsicht sind, bei gut laufenden Produkten selbst zum Anbieter des gleichen Produkts werden und dann regelmäßig bessere Konditionen für den Endkunden bieten könnten.
Eine wirkliche Größe wird man vermutlich nicht erzielen können, wenn man sich nur auf den Verkauf auf Plattformen beschränkt.

Daraus ergibt sich logischerweise schon der nächste Schritt: Wer zumindest zukunftssicher einen Onlinehandel betreiben möchte, der sollte nicht nur auf Plattformen setzten, sondern zumindest auch parallel ein eigenen Onlineshop aufbauen.

Ein kleiner halbprofessioneller Shop:

Spätestens hier muss man sich darüber klar werden, welche Größe man beabsichtigt. Man muss sich für die richtige Shop-Software entscheiden. Bitte beachten Sie dazu die Ausführungen unter unserem Beitrag zu Shop-Software.
Spätestens hier fangen die Kosten für einen Onlineshop an, wichtige Faktoren zu werden.

Einschub: Ihre persönliche Situation.
  • Wer sind Sie? Ein bereits bestehendes Unternehmen, oder eine Privatperson?
  • Müssen Sie, als Privatperson ein neues Gewerbe anmelden, oder als Unternehmen vielleicht sicherheitshalber zum bestehenden Unternehmen ein Weiteres gründen?
  • Wie sieht es aus mit einer möglicherweise erforderlichen eigenen Krankenversicherung, wenn Sie bislang mitversichert waren?
  • Habe ich ein Bankkonto für den Onlineshop?
  • Habe ich mir Gedanken gemacht über diverse Zahlungsmöglichkeiten für den Shopkunden?
  • Habe ich überhaupt die notwendigen kaufmännischen Grundkenntnisse?
  • Weiß ich was steuerrechtlich auf mich zukommt / Kennt sich mein Steuerberater aus?
  • Habe ich selbst geeignete Produkte oder bekomme ich überhaupt solche Produkte von den Herstellern?
  • Kenne ich mich mit meinen Produkten wirklich gut aus?
  • Kann ich selbst einen Shop programmieren, mitsamt allen Programmierungsarten, die es gibt? (z.B.: Java, PHP)
  • Kann ich selbst die notwendige Suchmaschinenoptimierung durchführen?
  • Was weiß ich über Adwords, Preissuchmaschinen, Marketing?
  • Kenne ich zuverlässige Leute, die sich auskennen, auf die ich mich verlassen und die ich auch dafür bezahlen kann?
  • Habe ich Lagerraum für die Produkte?
  • Habe ich mir schon zu Verpackung und Versand Gedanken gemacht?
  • Kann ich mich räumlich vergrößern, wenn der Shop erfolgreich ist; kann ich mir dann notwendige Mitarbeiter leisten, diese Mitarbeiter einarbeiten und führen?
  • Kenne ich die rechtlichen Erfordernisse für einen Onlineshop; woher bekomme ich „sichere“ AGB´s und alle anderen erforderlichen Angaben und Hinweise, die in meinem Shop zwingend erforderlich sind?
  • Kenne ich die Gefahr möglicher Abmahnungen?
  • Habe ich einen Businessplan erstellt, also eine Auflistung der auf mich zukommenden Kosten und Erträge der kommenden Jahre?
  • Habe ich Verluste und Ausfälle berücksichtigt, etwa durch „veraltete Ware“ oder Zahlungsausfälle?
  • Bin ich mir bewusst, dass ich Rücksendungen und Reklamationsbearbeitungen mit einkalkulieren muss?
  • Bin ich mir darüber im Klaren, dass mein Shop in den ersten Monaten/Jahren gar nicht richtig gefunden werden wird und zu Beginn kaum Verkäufe zu erwarten sein werden? (Siehe auch Beitrag SEO)
  • Habe ich die finanziellen Mittel die anfängliche lange Durststrecke zu überwinden, oder zumindest entsprechende Sicherheiten für notwendige Bankkredite?

Die Aufzählung dürfte wohl noch nicht ganz vollständig sein. :(
Wenn Sie alle oben stehenden Punkte mit einem klaren Ja beantworten konnten, können wir jetzt weiter über die Erfordernisse für einen echten Shop nachdenken.

Aber erst sollten Sie sich darüber klar werden, ob das Ganze nur ein Hobby im kleinen Stil werden und bleiben soll, oder daraus irgendwann vielleicht auch ein echter Profi-Shop entstehen soll. Im Beitrag Shop-Software werden verschiedene Arten von Software aufgezeigt; schon im Vorfeld müssen Sie aber wissen, „wo die Reise hingehen soll“.
Setzen Sie zu Beginn die falsche, ungeeignete Software ein, wird ein späterer Wechsel recht teuer.
Wenn Sie nicht wissen, dass man ab einer bestimmten Größe nicht mehr ohne eine Warenwirtschaft auskommt, kann die schlecht ausgewählte Software ebenso teuer zu stehen kommen.
Hat man „geschickterweise“ gleich die Shopsoftware benutzt, die von einem Anbieter einer Warenwirtschafts-Software mit angeboten wird, stößt man später vielleicht auf Grenzen des Möglichen, die ein Vorankommen verhindert, oder wiederum die Kosten in die Höhe treibt.

Wo liegen denn nun tatsächlich die Kosten für einen Onlineshop?

Im Hobby-Bereich, um vielleicht den Dachboden auszumisten und damit noch ein paar Euro zu verdienen, kann man alles Notwendige selbst erledigen und muss sich wegen möglicher Kosten keinen Kopf zerbrechen.

Für einen richtigen Online-Shop muss man sich darüber im Klaren sein, dass kein Mensch mehr auf der ganzen Welt im Stande sein wird, alle Anforderungen für das erfolgreiche Funktionieren eines Onlineshops selbst und alleine zu beherrschen. (Selbst schon allein im Bereich der Suchmaschinenoptimierung müssen gute Agenturen Ihre Mitarbeiter auf  Teilgebiete spezialisieren um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen.)
Beim folgenden Zahlenbeispiel gehen wir davon aus, dass Waren eingekauft, mit einem gewissen Bestand auch gelagert werden und letztlich durch den wachsenden Inventurwert auch versteuert werden.
Wir werfen einmal ein paar Zahlen in den Raum, die im Durchschnitt realistisch sein könnten. Sie benötigen für:
einen kleinen Einmann-Shop als Existenzgründung für eine Person – mindestens 30. bis 50.00,- €
einen etwas größeren Shop mit etwa 3 bis 4 notwendigen Mitarbeitern – 150. bis 250.000 €
einen großen, bekannten Shop – mehrere Millionen Euro.

Fazit für Einzelpersonen / Existenzgründer:

Sie glauben dies nicht?
Probieren Sie es aus. Wenn Sie es heute noch günstiger schaffen, sind Sie genial.
Schaffen Sie es nicht und scheitern, dann beschweren Sie sich nicht bei uns!

Es sei denn, Sie haben ein wirklich einzigartiges, gutes, gefragtes Produkt, vielleicht selbst erfunden und sicher durch Patente geschützt, oder vom Erfinder/Hersteller den Alleinvertrieb bekommen. Dann viel Spaß mit den Millionengewinnen die natürlich möglich sind.

Fazit für Unternehmen:

Sie halten die Einschätzung für übertrieben?
Dann nehmen Sie es als Ansporn, es günstiger hinzukriegen!
Aber zumindest für Handelsunternehmen erscheint uns der Aufbau eines Onlineshops als dringend ratsam. Springen Sie auf den bereits fahrenden Zug noch auf, bevor es zu spät ist. Und ärgern Sie sich nicht mehr über die manchmal lästigen Mitbewerber-Nachbarn Ihres stationären Handels, denn die waren harmlos, im Vergleich zu dem Haifischbecken der Onlineshops, zu dem Sie sich jetzt gesellen müssten.

Leave a Reply